Episode 20: DIe Oma, die Lücke und die Liebe!
Shownotes
Verzeihen – wenn es nicht gelingt Sollten wir alles verzeihen? (Psychologie Heute) — genau die Frage, mit der die Folge startet: Muss man wirklich alles verzeihen können, oder ist es auch okay, eine Grenze zu ziehen?
Die innere Oma statt das innere Kind Das Konzept der inneren Oma – Franca Cerutti (Piper Verlag) — Ursprung des Bildes, das im Gespräch aufgegriffen wird: eine weise, gelassene Version des Selbst, die zukunftsorientiert fragt "Wohin willst du?" statt rückblickend nach Ursachen zu suchen.
Konflikt als Lücke: Gewaltfreie Kommunikation Was ist Gewaltfreie Kommunikation? — passt zum Bild aus der Folge, dass hinter jedem Konflikt eigentlich ein unerfülltes Bedürfnis steckt, auf das man den Fokus lenken kann statt auf den Streit selbst.
Versöhnung aus christlicher Perspektive Versöhnung – WiReLex (Deutsche Bibelgesellschaft) — theologisch-religionspädagogischer Zugang zum Thema, passend zur Perspektive der Runde.
Streit und Versöhnung in der Schule Streit, Konflikte & Versöhnung in der Schule – 9 Tipps — praxisnahe Impulse für den Schulalltag.
Transkript anzeigen
00:00:08: Ich
00:00:08: glaub's nicht.
00:00:10: Der
00:00:10: Podcast von der Piermauer.
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unseres Podcasts, ich glaube es nicht.
00:00:18: Und heute Abend sind mit dabei
00:00:20: Anne Mit Kaffee in einer köstlichen Rotkehchentasse
00:00:24: Michael mit ner Schorle in einem Glas
00:00:28: Und Johanna mit Wasser in ner Form schönen Flasche
00:00:31: Die schließt an, ich hab ne Schorl die aber verdünnt ist mit Wasser.
00:00:34: Vielleicht ist das eine gute Überleitung zum eigentlichen Thema.
00:00:38: Wir haben beim letzten Mal ganz viel mit Ritualen und Menschen zu tun gehabt, die als Fußballer beten ihre Zeichen setzen.
00:00:50: Und damit aber manchmal auch eine Botschaft verbinden, wo wir sagen würden vielleicht ein bisschen schwierig ist.
00:00:55: Und das Ganze auch noch eingebettet in so einer weltgeschichtliche Entwicklung, wo man nach links und rechts guckt und einen Konflikt den nächsten Jahr ... Man kann eigentlich nicht mehr von Konflik treten sondern vom Krieg!
00:01:05: Das hat eine unglaubliche Schwere.
00:01:07: Dann kommen wir vielleicht mit dem Religionsbär der Gobi, manchmal weichgespülten Begriff daher oder so.
00:01:12: So klingt er fast immer mit dem Thema Frieden und Verzeihen.
00:01:16: Und ich glaube, wir wissen alle dass es vielleicht gar nicht so einfach ist.
00:01:20: Oder es lässt sich zumindest einfacher sagen oder einfordern.
00:01:23: Wie ist das bei euch?
00:01:24: Gibt's Situationen, Menschenbegegnungen wo ihr sagt also habe ich auch verzeihen oder entschuldigen überhaupt keine Lust da ist vorbei
00:01:33: Jo dass die Sache ist, wenn ich kann jetzt nicht so super groß ausholen dann würde ich mich hierzu sehr outen öffentlich.
00:01:42: Aber im beruflichen Kontext gibt es schon auch eine Person wo ich sagen würde da kann ich Dinge nicht verzeihen.
00:01:50: Ich bin jetzt sehr schnell gedanklich bei dem Begriff Wie schwer ist das?
00:01:56: Dann ist man schnell bei den Gedanken Wo geht's hier in Hass oder in andere Dinge über?
00:02:02: Das ist nicht der Fall.
00:02:05: Es ist aber schon so, dass wenn ich jetzt auch merke... Ich rede darüber.
00:02:10: Das es mich insofern noch triggert das ich ein Gefühl habe von Traurigkeit und Wut und auch Zorn weil sich bei der Person auch gegenüber anderen Personen gerichtet hat wo ich Dinge sehr sehr unfair fand Auch im familiären Kontext und von daher kann ich nur sagen mir das nicht ein vollständig unbekanntes Gefühl ist.
00:02:38: Und ich glaube, dass es im Leben so etwas gibt.
00:02:43: Um es nochmal zu verstehen oder zu verstärken, ist es wenn es so persönlich wird oder so eine rote innere Linie überschreitet?
00:02:52: Dass das ganz wesentlich ist, wenn's darum geht ob verzeihen oder entschuldigen noch möglich ist.
00:02:59: Ja also Das kann ich So nicht verzeihen.
00:03:05: Ich kann mein Leben damit leben, indem ich der Person nicht mehr begegne und andere Wege gegangen
00:03:17: bin.".
00:03:18: Ja,
00:03:19: ich denke gerade an so Situationen aus der Jugendarbeit oder dort wo ich auch mal in Schule aufgetaucht bin und den einen oder anderen Konflikt oder kräftige Streiterei oder Klopperrei auch beobachten konnte Der da manchmal so aufgelöst worden ist, jetzt gibt euch die Hand und alles ist wieder gut.
00:03:34: Und man hat beiden angesehen... Da ist überhaupt nichts Gute, dass wir nach der Schule weitergehen oder wo auch?
00:03:39: Ja
00:03:39: das ja im schulischen Kontext treufe ich.
00:03:41: Dass dich da Kinder die Hand geben müssen und man denkt, es ist ein bisschen aufgesetzt, oder?
00:03:49: Weil das in Schule ja durch die verschiedenen Rollen manchmal noch mal eine andere Perspektive ist.
00:03:57: also ich denke als Lehrkraft hat man immer dann auch den Auftrag neue Chancen zu gehen, mit den Schülerinnen und Schülern zu schauen.
00:04:06: Woran könnte das Verhalten jetzt liegen?
00:04:08: Es ist direkt etwas gegen mich gerichtetes und immer wieder eine neue Chance zu geben.
00:04:13: Ich glaube, dass es ganz wichtig... Das hat man ja im privaten Kontext manchmal nicht so.
00:04:19: Also ich habe als ihr jetzt auf das Thema Frieden kam, ganz das Bild vor Augen, Situationen kenne, wo ich den Frieden gerne leben würde.
00:04:32: Wo ich aber merke die andere Partei aus ihrer Perspektive das würde jetzt nur gelingen wenn nicht quasi Den Schritt gehen würde und sagen würde mehr Külper ne?
00:04:43: Die ganze Schuld liegt bei mir Und dass ist in dem Sinne ja nicht das was sich spüre.
00:04:48: da würde ich mich selber auch so ein Stück weit aufgeben.
00:04:54: Das umtreibt mich ständig, dass ich das Gefühl habe.
00:04:57: Ich kann anderen einfach nicht den inneren Frieden
00:04:59: schenken.".
00:04:59: Also ich glaube es ist so ein Prozess, den jeder selber nochmal für sich gehen muss und solange die andere Perspektive nicht soweit ist zu sagen okay wir gucken jetzt gemeinsam einfach mal nach vorne da ist jetzt ein bisschen Zeit ins Land gegangen viele Dinge waren vielleicht auch Missverständnis.
00:05:16: Es gibt verschiedene Perspektiven aber es gibt diesen Willen oder zumindest Das Gefühl Versöhnung würde uns allen jetzt gut tun.
00:05:26: Wenn die Bereitschaft nicht da ist, ist es eben auch so ein kleiner Kampf gegen Windmühlen.
00:05:31: und ich freue mich für mich jetzt so dass ich merke wenn ich an meinem inneren Frieden arbeite ist das ein hohes Gut weil es mir einfach selber mental besser damit geht.
00:05:41: aber Ich kann das für andere eben nicht erzwingen.
00:05:44: Und eine liebe Kollegin von mir hat immer gesagt okay in so Konflikten oder mit Menschen bei denen mir das schwerfällt, da soll ich ganz viel Liebe und Licht schicken.
00:05:54: Das fand ich anfangs ein bisschen befremdlich aber auch das hilft für so einen ersten Schritt.
00:05:59: also auch wenn ihr jetzt schmunzelt.
00:06:00: aber das war so eine Erfahrung dass versuche ich immer wieder und an guten Tagen gelingt es an schlechten eher nicht.
00:06:06: Und die Botschaft die ich jetzt quasi dahinter habe Ich kann an mir selber arbeiten das funktioniert ganz gut Aber andere Leute dazu bewegen friedlich mit mir umzugehen, wenn die einfach nicht soweit sind.
00:06:19: Das funktioniert eben nicht und das ist manchmal schade und dass sieht man auch im großen Kontext in der Welt so.
00:06:25: Und ich glaube Anne, du bist eigentlich auf der Spur, die genau das Gegenteil bewirken kann aus dem Klampen.
00:06:30: Ich brauche nicht, dass man nicht bei jemandem den inneren Friedenschalter anstellen kann aber jemand, der einem anlächelt, macht es einem schwer, dass er ihn anbrüllt also kommt auf das Lächeln an oder Luft holt und dreimal tief durchatmet, der verleitet einen Fass selber mitdurch zu atmen.
00:06:49: Das ist wie dieser Gäne-Effekt wenn ich gähne gähnt meine Welt auch.
00:06:53: Ich glaube das ist die Riesenleistung die jemand bringen kann Wenn ein Teil eines Streits ist Die Unterbrechungen zu ermöglichen und zu sagen ich hole mir den Teilkontrolle zurück Indem ich durchatme Und dann gucke was dann möglich ist.
00:07:10: Also es ist ja kein Wunder aber eine Möglichkeit.
00:07:12: Ich finde das klug
00:07:14: Ja und die Hoffnung, dass wir nicht alles vollenden können und nicht alles Vollend müssen.
00:07:19: Also man kann ja Versöhnungen auch abgeben und verzeihen und darum bitten Und ich finde das da hilft dann vielleicht auch der Glauben.
00:07:30: also wenn man nicht kann Dann kann man nicht.
00:07:32: aber man kann hier darum bitten und das auch so formulieren Hier ist meine Grenze.
00:07:36: Aber ja dann versuchen die Handlungen unter die Tat von den Menschen quasi zu trennen.
00:07:43: Ich würde es gerne noch mal konkreter machen.
00:07:46: Habt ihr Erfahrung oder Leute, die euch das nicht nur theoretisch oder als schön weißen Satz gesagt haben sondern von denen ihr das lernen konntet?
00:07:57: Großeltern Eltern.
00:07:58: Manchmal hat man ja so kluge Freundin oder Freundin.
00:08:01: Ja ich von meiner Oma, die hat mir einmal gesagt... als ich einen schweren, beste Freundin im Jugendlichen Alter hatte und ich gesagt habe Oma kann nicht dieser Freundin jemals verzeihen hat sie gesagt ja Johanna wenn du dir irgendwie vorstellen kannst dass du so etwas auch machen könntest.
00:08:17: Und das konnte ich in der Tat.
00:08:19: also ich konnte es nicht zu hundert Prozent nicht verstehen dann gelingt ihr das.
00:08:23: und ja so war's auch.
00:08:26: Ja das Schöne ist auch wenn man sowas mal erlebt.
00:08:29: also das kann sehr in der Retroperspektive Also in der Rückschau sein, also zehn Jahre später reicht ja auch.
00:08:38: Wie meinst du das?
00:08:39: Zehn Jahre später.
00:08:40: Ja es hat lange gedauert bis ich diese Tat wirklich verstehen konnte.
00:08:46: Und ich habe so zwei Situationen im Kopf wo ich mir denke vielleicht ist das auch ähnlich wie bei dir Michael.
00:08:51: da waren zehn Jahre auch rum und dann hab ich denjenigen gesehen und überlegt möchte ich ihm jetzt die Hand geben oder was sagen.
00:09:00: Dann bin ich wieder gegangen.
00:09:03: Ich hab mir zumindest den Moment gegönnt drüber nachzudenken, ist es jetzt möglich.
00:09:08: Vielleicht braucht's noch zehn Jahre.
00:09:10: Also schmeißen wir den Schlüssel weg oder sagen wir das wird nie möglich sein?
00:09:17: Oder darfst ruhen vielleicht.
00:09:20: Aber dass ja auch fair, dass du zumindest in der Situation überlegt hast okay welche Wirkung hätte das?
00:09:25: also du hättest es ja auch so ein bisschen leichtfertig machen können und sagen kann ok es fühlt sich jetzt einigermaßen ok an nach zehn Jahren Aber du wusstest ja, oder hattest im Gefühl wahrscheinlich das es ja auch eine Reaktion auslesen würde und dann die Frage okay kann ich das schon tragen?
00:09:41: Oder gebe ich mir wirklich noch ein bisschen mehr Zeit.
00:09:43: Also auch das ist glaube ich das Risiko.
00:09:45: ne!
00:09:46: Es muss vom Gefühl her wirklich auch so abgelegt sein dass man sagen kann ok denn gibt's auch nicht bei der ersten Kleinigkeit das ich wieder einen Rückschritt mache.
00:09:55: also dann ist es glaube ich auch besser das ruhen zu lassen wenn man das auch kann.
00:10:00: Das ist ja dann so eine Art Waffenstille, oder?
00:10:03: Also wenn man jetzt mal das so politisch mit reinbringt.
00:10:08: Oder Waffeneruhe oder wie das genannt wird im politischen Kontakt klingt irgendwie aber gleichzeitig auch hart das Wort weil das Wort Waffe hat bei mir immer ein bisschen einen Schüttelfrost Charakter ohne irgendwelchen Menschen die beruflichen Kontext da tätig sind zu nahe treten wollen dass es tatsächlich nicht ein persönliches empfinden was ich da habe.
00:10:31: Aber es ist schon mal ein Schritt nach vorne, einfach den anderen sein zu lassen.
00:10:34: Ich glaube denn das ist nicht permanent sich die Gedanken drum drehen dass man immer wieder in diesen Schleifen ist sondern wirklich sagen kann okay Es kann jetzt auch erst einmal gut sein und dann gibt's noch andere Schritte.
00:10:46: Die muss man ja nicht immer haben je nachdem wie groß auch der Enttäuschung ist und was vorgefallen ist.
00:10:50: aber Joana das was du gesagt hast Kann ich teilen dass Man wirklich im Leben ja viele Erfahrungen macht und manchmal hilft Zeit wirklich
00:11:00: Ja, weil man vielleicht auch Erfahrungen macht die dieses Verständnis einem ermöglichen.
00:11:04: Also so wie Patrick gesagt hat wenn man selber irgendwie ein Arschloch war merkt man, oh also dann ist im Schlechten auch was Gutes.
00:11:15: Du hast eben glaube an und du hast es gesagt in beruflichem Kontext Wie ist das eigentlich?
00:11:20: Wenn man nicht genug Zeit hat.
00:11:22: In der Schule ist es ja häufig so, ich sage mal man haut sich die Sachen in der Schnelle um die Ohren.
00:11:27: Also Schülerinnen und Schüler sind nicht immer die nettesten Und ich habe auch das Gefühl, unter Kolleginnen gibt es die schnelle Möglichkeit zwischen Tür und Angeln sich einreihen zu tun.
00:11:39: Warum auch immer?
00:11:40: Ich finde in der Schule gilt ganz stark die Maxime dass man eigentlich fast nie gemeint ist.
00:11:44: also wenn sowas ganz krasses kommt dann ist eigentlich immer Stress gerade von KollegInnen im Spiel.
00:11:51: und bei Schülern denke ich auch ja klar er oder sie rastet jetzt aus aber Es liegt im seltensten Fall wirklich nur an mir, sondern eher am Verlauf des Vormittags der Nacht und so weiter.
00:12:04: Da muss man natürlich aufpassen.
00:12:06: da kann ich mich auch sehr ins schöne falsche Licht stellen.
00:12:09: aber im Großen und Ganzen glaube ich das doch... Und ich habe auch erlebt wenn man sich darauf anspricht und sagt du sag mal das und dass hab' ich jetzt gemacht gesagt das und das war deine Reaktion.
00:12:20: also mit Humor ist da auch einiges zu machen wenn es nicht ganz, ganz krass ist.
00:12:26: Also das glaube ich auch dass das in Schule so ist in vielen Kontexten gerade den Unterrichtssituation und da gilt immer die Divise jeder Morgen als ein neuer Anfang.
00:12:39: Es ist immer die Frage wie lange sich das so hinzieht und ob jeder morgen dann auch für den Schüler, Schülerin einen neue Anfang ist oder eine weitere Provokation Dann kann es natürlich auch weitergehen Und dann kann das ein Ratten Schwanz bekommen, wobei ich das sehr verstanden habe was du meinst.
00:13:00: Johanna, ich glaube da ist in ganz den allermeisten Fällen eine Situation und dann bin ich meistens gar nicht gemeint sondern nur derjenige der es in irgendeiner Art und Weise abbekommt.
00:13:12: Das ist auch häufig bei Kolleginnen der Fall.
00:13:14: Ich kenne aber auch Kollegen die generell bollerig sind Und da muss ich mich immer sehr zusammenreißen und denken, warum redest du so mit Menschen?
00:13:23: Das ist schon wieder doof.
00:13:25: Was ich sage, geht doch mal normal.
00:13:27: Ich meine was denn normales Reden aber was im Verständnis normal ist also wertschätzend mit... Also doch es gibt normales reden finde ich gar nicht doof als ich gesagt habe.
00:13:37: Es gibt Wertschätten zum Gesprächen miteinander.
00:13:40: Also dieses was ich dann auch versuche Schülerinnen zu vermitteln Auch als Religionslehrer Du bist von Gott geliebt, du bist ein im Universum geliebtes Wesen und dann denke ich immer oh Mensch wenn Kollegen so sprechen vermittelt das doch auch.
00:14:01: Und dann bin ich ja irgendwie dran dass dann auch von über sie zu denken und manchmal bin ich dann so sagastisch denkt dann Ja Gott liebt auch dich
00:14:14: Ja, und ich erlebe das Schülerinnen da sehr feinfühlig sind.
00:14:18: Wenn man da ungerechtfertigt genervt reinkommt auf der anderen Seite wenn man in Anfangszeiten normal ist auch also ja.
00:14:28: aber da genau glaube ich muss man Muss man tatsächlich gerade vor SchülerInnen sich Ich glaube da hat man wirklich Verantwortung was die eigene Generftheit angeht dann lieber an den Kollegen um rauslassen.
00:14:44: Ja, also bei Schüler ist man ja auch Vorbild finde ich.
00:14:48: Genau genau und die können...also die müssen es ja manchmal mit welche aufnehmen, die haben damit überhaupt nichts zu tun.
00:14:55: Gleichzeitig find' ich's trotzdem nicht gut wenn Kollegen so sind.
00:15:00: Ich
00:15:00: bin nicht bei
00:15:01: dir.
00:15:02: Also ich denke mal warum?
00:15:04: Bolandi jetzt so auf einer Dienstbesprechung oder
00:15:06: besser eine runde joggen oder einmal nicht hier gehen und
00:15:09: geht auch raus, denke ich da.
00:15:12: Sprich ihn nicht.
00:15:14: Sei ruhig!
00:15:16: Ich habe ja gerade nicht so viele Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern einfach weil ich er jetzt nicht unterrichte.
00:15:22: grade was ich gedacht hab ihr von Vorbein angesprochen und ich beschäftige mich ja seitdem wir diesen Podcast haben immer mehr mit spirituellen Persönlichkeiten oder die verschiedene Formen von Spiritualität auch leben.
00:15:37: Und da denke ich manchmal, okay so jemand wie der Dalai Lama oder Mutter Teresa sind einfach in einer ganz anderen Sphäre auf einer ganz andern Stufe.
00:15:49: Ich weiß nicht ob ich da irgendwann hinkommen kann solange ich noch in diesem ganzen Alltagsgefüge bin.
00:15:54: Also manchmal bin ich glaube ich noch zu menschlich und ich habe vorhin von Liebe und Licht gesprochen.
00:15:59: das fällt doch manchmal ganz schön schwer.
00:16:03: Ihr habt jetzt gesagt, Lehrkräfte sind in der Schule die Vorbilder.
00:16:07: Welche Frage ich mir da stelle ist so?
00:16:09: Gibt es da ganz kleine alltägliche Übungen wie wir quasi unsere innere Haltung dann noch ein bisschen zu mehr Friedvoll im Handeln schulen könnten?
00:16:19: oder reicht das einfach dass wir so sind wie wir sind und dieses bewusst machen Dass wir das eigentlich möchten friedvoll durch die Welt zu gehen?
00:16:28: aber Es ist manchmal ist man eben menschlich und es funktioniert nicht.
00:16:32: Es ist auch ein Weg, der ausreichend ist.
00:16:35: Habe ich witzigerweise gerade heute kommt in die Shownutz Die Person fällt mir nicht ein, das ist eine Psychologin Die war genervt vom ständigen Gesuhle im inneren Kind und sich selbst als Baustelle zu betrachten Und immer nur zu gucken so was kann Ich jetzt noch heilen und wo Schmerz ist und so und ja die innere Oma quasi erfunden.
00:16:55: Und die innere Oma guckt am Ende mit einer natürlich größeren Gelassenheit und mit einer ganz anderen Gewichtung auf Situation.
00:17:01: Wer möchte ich mal gewesen sein?
00:17:03: Welche Erfahrungen möchte ich einmal gemacht haben, letztendlich dann da, wo lohnt es sich und wo lohnte es sich nicht.
00:17:09: also ist derjenige mir noch als innere oma wichtig oder... Ja, das war dann oder war das eine Erfahrung die ich machen musste und da ging es in dem Gespräch auch darum dass es nicht darum gehen kann also im Zuge dieser Selbstoptimierung nur noch Glück und Heiterkeit zu empfinden sondern einfach mal ja auch das Leid gehört dazu.
00:17:36: Also ist tatsächlich dann auch zu akzeptieren.
00:17:39: Das war jetzt nicht spirituell aber psychologisch genau und die Psychologin kann ja dann in die Show nutzen.
00:17:46: Ich hätte noch was der sachliches, vielleicht ist das aber gar nicht so.
00:17:49: Also wenn es nicht mehr so persönlich ist Wenn dieser Schritt möglich ist nochmal von ein zwei Schritte zurückzugehen dann drauf zu gucken.
00:17:58: ich finde das Bild immer schön.
00:18:00: einen Konflikt beschreibt eine Lücke wo es passende Lösungen braucht die aber noch fehlt sonst gäbe es den konflikt nicht.
00:18:07: und manchmal entbrennt da drum Streit und noch mehr.
00:18:12: Und dann zu sagen okay ich konzentriere mich nicht auf den streit sondern ich konzentriere mich auf das, was fehlt oder wofür das Ganze ist ohne sagen zu müssen.
00:18:23: Ich muss deswegen jetzt in die große Vergebungsrunde reingehen.
00:18:26: aber den Raum aufzumachen so eine Lücke kann man kreativ füllen.
00:18:30: vielleicht ist das auch etwas spirituelles keine Ahnung.
00:18:34: also in einigen Fällen gelingt mir dass das so zu sehen und dann geht es mir meistens ein bisschen besser zumindest für eine bestimmte Zeit Aber ist jetzt auch nicht spirituelles.
00:18:47: Also ich habe zwar das Wort in den Mund genommen, aber für...
00:18:49: Doch!
00:18:50: Ich finde es so ein Stück schon auch irgendwie ja weil dieser Lösung kann ja auch der Gesanke sein.
00:19:00: alles was sie braucht ist Liebe.
00:19:02: Dann hat das etwas höchst spirituelleres
00:19:07: Und da kann man eine Menge reinschicken ne?
00:19:09: Ja
00:19:11: Die Oma die Lücke und die Liebe ich finde dass nimm ich mir mit auf dem Weg.
00:19:16: Schön Und ich finde, das ist ein wunderbares Schlusswort für heute.
00:19:20: An der Stelle guckt mal wo eure innere Oma und euren inneren Lücken auftauchen und wie ihr die füllt!
00:19:25: Wir freuen uns aufs nächste Mal.
00:19:26: macht es gut für heute.
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